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Führende deutsche Unternehmen im Segment der Unterhaltungselektronik

Mit guter Leistung und stetigem Wachstum ist die IT-Branche in Deutschland weiterhin präsent. Dies wird auch durch den EDI-Digitalisierungsindex bestätigt. Es bewertet die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung. Deutschland ist nach den USA Weltmarktführer im Segment der Unterhaltungselektronik. Die Bally Wulff Online Casinos dienen hierfür als gutes Beispiel. 2007 von der Schmidt-Gruppe aufgekauft, werden mittlerweile mit rund 220 Mitarbeitern etwa 50 Millionen Euro pro Jahr bei Bally Wulff erwirtschaftet.

Deutschland an zweiter Stelle in der Rangliste der Länder

Dass die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich floriert, hängt nicht zuletzt mit einem hohen Grundwissen, einer verlässlichen Infrastruktur, einem hohen Qualitätsniveau und hervorragenden Netzwerkfähigkeiten zusammen. In der Weltrangliste sind die Vereinigten Staaten nach wie vor führend.

Obwohl deutsche Unternehmen zahlenmäßig einen weniger globalen Player als die Vereinigten Staaten darstellen, ist dieser Umstand zweifellos auf die Bevölkerung zurückzuführen. In beiden Ländern herrschen hervorragende Bedingungen für Start-ups und Unternehmen, die sich im digitalen Zeitalter etablieren wollen.

Die IT-Branche wächst weiter

Und nicht zuletzt ist es die IT-Branche, die der deutschen Wirtschaft hervorragende Leistungen verleiht. Mit einem Wachstum von 3,1 Prozent und einem erwarteten Umsatz von mehr als 88 Milliarden Euro wird die Informationstechnologie als die treibende Kraft für das Wachstum der IT-Branche dargestellt. Die höchste Nachfrage ist mit einem Plus von 6,3 Prozent im Softwaresegment zu finden. Deutschland ist auch im Ausrüstungssektor unerwartet gewachsen. Dies belegt eine aktuelle Studie des Branchenverbandes BITKOM. Trotzdem ist die Unterhaltungselektronik trotz der immer noch überwältigenden Konkurrenz aus Asien immer noch relativ gut. Der Exportumsatz stieg im vergangenen Jahr um sechs Prozent.

Führende Städte Deutschlands

Obwohl Berlin zweifellos die deutsche Start-Up Hauptstadt ist, schätzt München ebenfalls die IT-Arbeitsplätze. Die Metropole an der Isar ist ein beliebtes Ziel, insbesondere für angehende IT-Profis. Weltbekannte Konzerne haben aber ihren deutschen Platz in der bayerischen Landeshauptstadt.

Hauptsächlich Firmen wie IBM, Google oder Microsoft. Als führender Finanzplatz in Deutschland liegt Frankfurt im IT-Stadt-Rating von Dice an dritter Stelle. Dies ist auf mehr als 250 Bankinstitute in der Finanzmetropole zurückzuführen, die einen hohen Bedarf an Sicherheitsausrüstung haben. Hamburg ist das beherbergt als viertgrößte Stadt internationale Internetunternehmen wie Twitter, Facebook und Xing. In den Rankings werden diese Städte von Köln und Düsseldorf gefolgt, die Mittel für Multimedia-Giganten, private Rundfunkveranstalter und Telekommunikationsunternehmen bereitstellen.

Outsourcing vs. Mangel an Fähigkeiten

Trotz aller positiven Veränderungen besteht auf dem deutschen Markt für Informationstechnologie nach wie vor ein unbestreitbarer Fachkräftemangel. Ende 2017 waren mehr als 55.000 IT-Jobs frei. Besonders hier sind verzweifelt nach gut ausgebildeten Mitarbeitern Ausschau. Dies zeigt erneut, dass IT-Outsourcing und Outsourcing immer weniger zur Option werden als eine Notwendigkeit.

Schneiders Insolvenz zeigt: Lokale TV-Hersteller entwickeln sich oft am Markt - und überleben nur in Nischen

Die Verhandlungen waren schwierig und erfolglos: Am 28. Januar musste der Vorstandsvorsitzende des kranken TV-Herstellers Schneider Technologies AG, Ralph Adam, Insolvenz anmelden. Zu oft enttäuschte das Unternehmen aus Turkheim seine Finanziers. Adam beschuldigt jedoch andere: "Unsere Vorgänger haben 1998 das erste Konzept der Umstrukturierung nicht umgesetzt, jetzt glauben die Anleger nicht mehr an Schneider." Keiner der größten Anteilseigner von 19,1 Prozent, das Bayerische Staatsforschungszentrum für Entwicklungsfinanzierung (LfA), und ein anderes Bankenkonsortium unter Führung der Dresdner Bank, wolle weitere Geldzuführungen genehmigen.

Fehler der Vergangenheit. Schneider ist eine der letzten deutschen Fernsehmarken vor dem Ende. Ihre Probleme sind ein Symptom der gesamten Branche. In den 70er Jahren arbeiteten rund 120.000 Menschen in der deutschen Unterhaltungselektronik, heute sind es nur noch 25.000. Auch Grundig, ehemals ein bayerisches Flaggschiffunternehmen, wird renoviert und sucht nach potenziellen Partnern. Carsten Kratz, Berater für Unterhaltungselektronik bei der Boston Consulting Group (BCG), diagnostiziert: "Durch die Konzentration auf lokale Unternehmen auf Technologie haben viele Menschen vergessen, dass Markenbildung und Marketing mindestens genauso wichtig sind."

Schneider ist das beste Beispiel. Mit der Erfindung des Laser-TVs, bei dem Lichtstrahlen auf beliebig große Flächen bewegte Bilder werfen, wollte Türkheimers den Markt einschränken. Die Entwicklung einer neuen Technologie, die bisher nur in großen Prognosen funktionierte, verschlang trotz unsicherer Aussichten rund 50 Millionen Euro. Schneider hat keine Vermarktungsmöglichkeiten, um einen Laserfernseher als Standard einzurichten.

Ein typischer deutscher Fehler, beurteilt durch den internationalen Wettbewerb: "Statt nur riskante Innovationen wie bei Schneider einzuführen", sagt ein Mann von Philips, "überlassen Sie die Entwicklung anderen, springen dann ein, wenn es später erfolgreich ist, und kaufen dann einfach die Technologie."

SEL (auch als Alcatel bekannt) hat vorzeitig gehandelt. Das Stuttgarter Unternehmen stellte Mitte der achtziger Jahre auf digitales Fernsehen um. Zu früh: Die preisgekrönte Technologie gewinnt nur langsam an Bedeutung. Ein anderer guter Name kam etwas besser heraus. Aus der Insolvenz der AEG-Gruppe beispielsweise rettete Telefunken 1983 die französische Thomson-Gruppe. Heute, der ehemalige Star der deutschen Industrie, beträgt der Marktanteil von Fernsehern nur zwei Prozent. Das Ende von Telefunken ist gelöst. "Der Markt will keine Marke mehr", sagt Thomson.

Zwei deutsche Unternehmen, die als erfolgreiche Beispiele für "TV made in Germany" gelten, wollen nicht so weit gehen: Loewe und Metz. Sie haben sich früh an den harten Wettbewerb angepasst. "In den achtziger Jahren hatten wir die Wahl zwischen einem Hochpreissegment und einem wettbewerbsintensiven Massenmarkt", sagt Loewe-Chef Rainer Hecker. "Wir haben 1985 mit unserem ersten Designer Art 1 TV die richtige Entscheidung getroffen." Analysten zufolge produziert Loewe alle Geräte im fränkischen Kronach. Im Geschäftsjahr 2001 betrug der Gewinn elf Millionen Euro.

"Profitabilität und Unabhängigkeit stehen um jeden Preis an vorderster Front", betont Metz-Chef Rudolf Pshor. Das bayerische Familienunternehmen setzt wie Loewe bewusst auf eine Nische im Fernsehen: teure Modelle, die durch Design und Qualität überzeugen müssen. So baut Metz nur flimmerfreie Geräte mit einer Frequenz von 100 Hertz - "obwohl diese High-Tech-Geräte nur 40 Prozent des Marktes ausmachen", erklärt Pshor.

International gibt es zwei deutsche Anbieter, die aber möglicherweise in der County-Klasse spielen. Die Herrscher von Mattscheiben sitzen im Fernen Osten. In den 70er Jahren eroberten die Japaner mit aggressiven Preisen neue Märkte. Die deutschen Hersteller reagierten träge - auch weil sich der Fachhandel beruhigte. "Wenn der Käufer fragt, empfehle ich immer noch deutsche Produkte, versprach der Verkäufer", erinnert sich der Branchenexperte. "Heute haben sie Sony oder Panasonic."

Billiger Wettbewerb kommt. Gleichzeitig haben sich große Unternehmen in der Türkei niedergelassen, um Fernsehgeräte billig zu machen. Beko Elektronik plant beispielsweise, für Grundig eine Million Geräte pro Jahr in Istanbul zu produzieren.

E-Commerce-Verkaufsdefinition:

Umsatz (bereinigt um den Umsatz ohne Umsatzsteuer), der 2017 aus dem Nettogeschäft des Online-Shops (ohne sonstige betriebliche Erträge) im entsprechenden Online-Shop in Deutschland erzielt wurde. Der Fokus der Studie lag auf dem B2C-Online-Shopping von physischen Gütern, und dem Verkauf von digitalen Gütern wie Apps und Streaming-Store-Services. Apple iTunes und Spotify wurden nicht berücksichtigt. Es zeigt immer den Umsatz der entsprechenden URL und nicht den Gesamtumsatz des Unternehmens. Die Einnahmen kommen aus folgenden Quellen:

1: EHI Retail Institute Companies Survey

2: Statistische Modellierung auf Basis von Unternehmensinformationen (Jahresbericht, Pressemitteilung, Unternehmenswebsite)

3: Statistische Modellierung der Sekundärquelle

4: Statistische Prognose basierend auf Regressionsanalyse

5: Unternehmensinformationen (Jahresbericht, Pressemitteilung, Unternehmenswebsite)

Deutsche E-Commerce-Marktforschung 2018:

Die Studie basiert auf einer Analyse der 1000 größten Online-Shops, die das Kölner EHI Retail Institute zusammen mit dem Hamburger Statistikunternehmen Statista im Sommer / Herbst 2018 zum zehnten Mal durchgeführt hat. Die Studie listet Online-Shops basierend auf E-Commerce-Verkäufen im Jahr 2017 auf.

Größte Unternehmen in Deutschland

Zum einen zeichnet sich die starke deutsche Wirtschaft durch eine Vielzahl namhafter mittelständischer Unternehmen und Zulieferer aus, die in vielen Branchen auch Weltmarktführer sind. Das ist nicht überraschend. Denn Deutschland zeichnet sich als Land mit begrenzten Ressourcen durch den hohen Willen seiner Bevölkerung sowie durch ausgeklügelte Ingenieurskunst aus, die in vielen wichtigen Erfindungen des letzten Jahrhunderts dokumentiert werden kann.

Daneben gibt es in Deutschland aber auch zahlreiche große Konzerne, die zu den wichtigsten Global Playern der Welt zählen, wie beispielsweise die drei großen Automobilhersteller VW, Daimler und BMW oder die beiden Chemiekonzerne Bayer und BASF. Diese Kombination aus einer starken Mittelschicht und einer großen Industrie hat das Land zu einem Exportland gemacht. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Deutschland regelmäßig mit solchen großen Industrieländern der Welt wie China konkurriert. Chinas Wunsch nach der inoffiziellen Krone des "Exportweltmeisters" ist aber schon fast Realität.




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